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Logo der Kinderzahnarztpraxis: ein lachender Zahn in einem abgerundeten QuadratKids Smile

Für Eltern

Angstfreie Behandlung für Kinder

Manche Kinder setzen sich sofort in den Stuhl. Andere brauchen drei Termine, bis sie den Mund aufmachen. Beides ist in Ordnung – das Tempo sollte sich nach dem Kind richten, nicht nach dem Terminkalender.

Vater und Tochter schneiden beim Zähneputzen lachend Grimassen vor dem Spiegel

Was sich versprechen lässt – und was nicht

Niemand kann versprechen, dass jede Behandlung schmerzfrei ist. Solche Zusagen sind nicht haltbar, und Kinder merken sofort, wenn eine Ankündigung nicht stimmt. Danach ist das Vertrauen weg.

Zusagen lässt sich etwas anderes: dass vorher erklärt wird, was passiert; dass nichts geschieht, was nicht angekündigt wurde; und dass unterbrochen wird, sobald ein Kind ein vereinbartes Stopp-Zeichen gibt. Diese drei Punkte gehören zu einer angstarmen Kinderbehandlung – fragen Sie ruhig nach, wie eine Praxis das handhabt.

Erst erzählen, dann zeigen, dann machen

Ein etabliertes Vorgehen der Kinderzahnheilkunde, das schlicht klingt und erstaunlich zuverlässig funktioniert.

  1. 1

    Erzählen

    Was gleich passiert, wird in Worten erklärt, die zum Alter passen – ohne Fachbegriffe und ohne Beschönigung.

  2. 2

    Zeigen

    Das Instrument wird gezeigt, angefasst, ausprobiert – gern an der Hand oder am Fingernagel, bevor es in den Mund kommt.

  3. 3

    Machen

    Erst dann geht es los. Weil nichts überraschend kommt, bleibt die Anspannung deutlich niedriger.

Was zusätzlich hilft

  • Kurze Termine

    Lieber zweimal 20 Minuten als einmal 40. Ein Kind, das mit einem Erfolgserlebnis aufsteht, kommt beim nächsten Mal leichter.

  • Ein Stopp-Zeichen

    Hand heben heißt Pause. Wenn dieses Zeichen zuverlässig respektiert wird, sinkt die Angst spürbar – Kontrolle wirkt stärker als Ablenkung.

  • Kennenlerntermine

    Ein Termin, bei dem ausdrücklich nichts behandelt wird, ist für manche Kinder der entscheidende Schritt. Fragen Sie danach, wenn Ihr Kind ihn braucht.

  • Eltern als Anker

    Bei kleinen Kindern sind Eltern in der Regel dabei. Hilfreich ist, wenn Sie ruhig bleiben und das Erklären dem Behandlungsteam überlassen.

Und wenn das nicht reicht?

Es gibt Situationen, in denen Verhaltensführung allein nicht ausreicht – etwa bei sehr umfangreichem Behandlungsbedarf oder starken Schmerzen. Dann kommen medikamentöse Verfahren ins Gespräch.

Ob und in welcher Form solche Verfahren in dieser Praxis angeboten werden, ist noch nicht abschließend festgelegt und wird deshalb hier bewusst nicht beworben. Fragen Sie im Gespräch direkt danach, was möglich ist und ob gegebenenfalls überwiesen wird.

Was Eltern beitragen können

  1. Termin nicht als Drohung verwenden („wenn du nicht putzt, muss der Zahnarzt bohren“).
  2. Vorher nicht verhandeln, ob man hingeht.
  3. Beim Termin das Erklären dem Behandlungsteam überlassen, statt parallel zu beruhigen.
  4. Hinterher nicht überschwänglich loben – das macht den Termin rückwirkend zur Mutprobe.

Mehr dazu im Ratgeber Angst vor dem Zahnarzt bei Kindern.

Erstmal nur ankommen

Vermerken Sie in der Anfrage, dass es um einen Kennenlerntermin gehen soll.